Was hat sich bei uns in den letzten Wochen des Jahres getan? Kurz gesagt: Unsere Tage waren gefüllt mit organisieren, planen und vorbereiten – und das gefühlt rund um die Uhr. Unsere ständigen Begleiter dabei: Listen in jeder erdenklichen Form: Packlisten, Checklisten, ToDo-Listen, Terminlisten und und und.
Denn anders als bei einer “gewöhnlichen” Urlaubsreise haben wir diesmal deutlich mehr und “sperrigeres” Gepäck. Alles, was wir mitnehmen wollten, mussten wir in für den Transport geeignete Kisten packen, welche wenige Tage vor unserem Abflug von der Spedition abgeholt und per Flugzeug nach Shanghai transportiert werden würden. Also hieß es erst mal: sortieren, auswählen und entscheiden: Was brauchen wir in Shanghai? Was kommt mit? Was bleibt zu Hause? Was wird verkauft, verschenkt, verliehen?
Währenddessen hat sich Christian um die gesamte Umzugsorganisation gekümmert und sich dabei mit dem Spediteur einen wahren Gedulds-Marathon geliefert. Nach einem scheinbar endlosen Mailverkehr stand fest: Wir brauchen noch mehr Listen. Und zwar nicht irgendeine Liste, sondern immer eine noch bessere, genauere und detailliertere Version davon.
📋 Für jede Kiste eine Liste …oder zwei? …oder drei? 📋
Ich zerbrach mir nun den Kopf über die alles entscheidende Frage: Was von unseren Sachen kommt nun in welche Kiste? Und so legten wir Packlisten an: Listen über Kleidung, Bücher, Spielsachen, Elektronik und vieles mehr – alles musste akribisch notiert werden. Also: Liste auf, Liste zu, Liste neu, Liste nochmal neu.
Wir hatten Listen über Kisten, Listen über Dinge in den Kisten, Listen über Dinge, die vielleicht irgendwann einmal in einer Kiste waren – und vermutlich auch irgendwo eine Liste darüber, warum wir überhaupt Listen schreiben.
Zwischendurch ging es um für uns bisher völlig unbekannte Dinge wie Magnetabweichungen (ja, wirklich 😅), Preise, Materialien und die detaillierte Beschreibung unserer nicht vorhandenen Luxus-Handtaschen. An manchen Tagen waren wir kurz davor, einfach alles stehen zu lassen und zu sagen:
„Behalten Sie die Listen – wir reisen ohne Kisten.“
So drehte sich das Listenkarussell munter über mehrere Wochen hinweg. Und obwohl wir es kaum mehr für möglich hielten, hatten wir es schließlich endlich geschafft: All unsere Sachen waren – fein säuberlich in Kisten gepackt und mit peinlich genauen Kisten-Listen bestückt – bereit für den Abtransport nach Shanghai.
✈️ Der große Abholtag ✈️
(für den wir selbstverständlich auch eine eigene Liste geschrieben haben 📋😄)


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Mitten im Listen-Chaos um den bevorstehenden Umzug galt es auch noch “nebenbei” alles rund um Weihnachten und Silvester sowie die große Abschiedsfeier mit unseren Liebsten zu organisieren. Und neben all dem Trubel war es uns besonders wichtig, noch genügend Zeit für unsere Olivia frei zu halten. Denn auch sie musste sich verabschieden und feierte kurz vor Weihnachten ihren letzten Tag im Kindergarten.
✨ Time to say Goodbye – unsere Abschiedsfeier ✨
Was ursprünglich ganz schlicht geplant war, entwickelte sich zu einem Abend, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es war überwältigend zu sehen, wie viele Menschen sich Zeit genommen haben, unserer Einladung zu folgen, um diesen Abend mit uns zu verbringen. Ein gemütlicher, emotionaler und wunderschöner Abend voller Gespräche, Umarmungen und Erinnerungen, die bleiben. ❤️


Und so bleibt zwischen Umzugskartons, Checklisten und Abschiedstränen vor allem ein Gefühl: tiefe Dankbarkeit. Für unsere Familie, die uns so tatkräftig unterstützt hat, und für unsere Freunde, die uns auch im größten Chaos zum Lachen gebracht haben.
☑️ Vorfreude: Check ☑️
Nun beginnt ein neues Kapitel. Voller Vorfreude blicken wir auf das kommende Abenteuer – auf neue Eindrücke, Herausforderungen und viele besondere Momente. Und darauf, uns selbst zwischen Listen und Kisten immer wieder daran zu erinnern, das Leben zu genießen. 💖


