Wie bereits in meinem letzten Bericht “angeteasert”, waren wir schon seit einiger Zeit voller Vorfreude auf ein ganz besonderes Ereignis: Tatsächlich durften wir uns auf unseren ersten Urlaub hier in Asien freuen – und was sollen wir sagen: Es wurde genau so, wie man es sich erträumt (mit ein paar kleinen, lehrreichen „Extras“ 😄).
Für uns ging es nach Thailand. Genauer gesagt: Wir flogen ✈️ von Shanghai direkt nach Phuket und wurden dort schon von tropischer Hitze ☀️ empfangen, bevor wir mit dem Taxi 🚕 weiter nach Khao Lak fuhren. Thailand stand schon lange auf unserer Wunschliste – und wenn man quasi „ums Eck“ wohnt, muss man die Gelegenheit natürlich nutzen. Nach dem ganzen Umzugs- und Eingewöhnungsstress war das für uns drei genau die richtige Auszeit.
Schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel merkten wir: Der Vibe hier ist einfach ein ganz besonderer. Unser Taxifahrer brachte uns sofort zum Lachen, als er ganz stolz erzählte, er habe 11 Kinder mit 7 Frauen. Wir staunten nicht schlecht – bis er wenig später grinsend zugab, dass alles nur ein Spaß war. Tja… unsere Gutgläubigkeit wurde direkt getestet 😄 (das sollte nicht das letzte Mal gewesen sein 🙈)
Im Hotel angekommen, war schnell klar: Frieren werden wir hier definitiv nicht. 34 Grad, tropische Luft 🥵 – willkommen im Paradies! 🏝️ Trotz knapp fünf Stunden Flug (und, sagen wir mal, einem kleinen „Fast-Lane-Trick“ bei der Passkontrolle 💸😅) waren wir erstaunlich schnell und sofort bereit für Strand, Meer und Urlaubsmodus.
Was wir in Shanghai fast ein bisschen vermisst hatten? Menschen, die unseren österreichischen Dialekt sprechen! Umso lustiger war es, dass wir gleich auf andere Österreicher trafen – und plötzlich klang alles wieder ganz vertraut. 😄
Das Hotel selbst begeisterte uns sofort: Pool, Meer, Strandbar, Poolbar – alles wurde natürlich direkt getestet. Und dann die Preise: im Hotel moderat und am Strand konnten wir als dreiköpfige Familie für rund 15 € essen gehen und wurden mehr als satt. Absolute Krönung für mich: die Massagen. 💆♀️ Eine Stunde Thai-Massage am Strand für etwa 13 € – da war klar: Ich gehe täglich zur Massage und spare dafür beim Aperol (der ist nämlich tatsächlich das Einzige, was teuer ist 😄 Aperol = Massage).
Zwischen Baden, Plantschen und Seele baumeln lassen erfüllte ich mir dann einen echten 💖 Herzenswunsch: einen Ausflug zu einem Elefanten-Camp. 🐘 Diese grauen Dickhäuter faszinieren mich schon lange – und ich kann jetzt noch besser verstehen, warum sie oft als Krafttier gelten.
🐘🇹🇭 🐘 Das Krafttier Elefant – mehr als nur ein sanfter Riese
Der Elefant steht symbolisch für Stärke, Weisheit und Geduld. In vielen Kulturen – besonders in Thailand – gilt er als Glücksbringer und heiliges Tier.
Als Krafttier erinnert dich der Elefant daran, ruhig und besonnen durchs Leben zu gehen, aber gleichzeitig deine innere Stärke nicht zu unterschätzen. Er steht für familiären Zusammenhalt, Loyalität und ein beeindruckendes Gedächtnis – man sagt nicht umsonst: „Ein Elefant vergisst nie.“ (Christian sagt auch immer, ich habe so ein Gedächtnis 😂, wenn es um diverse Sachen aus der Vergangenheit geht.)
Was uns besonders fasziniert hat: Elefanten sind unglaublich soziale Tiere. Sie kümmern sich umeinander, zeigen Mitgefühl und haben sogar so etwas wie Trauerrituale. Gleichzeitig können sie verspielt wie kleine Kinder sein – vor allem beim Baden 💦, was wir live erleben durften.
Denn wir durften die Elefanten nicht nur per Hand füttern, sondern sogar mit ihnen baden – ein absolutes Highlight! Olivia war genauso begeistert wie ich. Christian… sagen wir mal so: Er hat sich freiwillig als Fotograf 📸 gemeldet 😂🐘
Ganz nebenbei haben wir auch gelernt: Elefanten können nicht schwitzen. Stattdessen „weinen“ sie über die Augen, um ihre Körpertemperatur zu regulieren.
Zurück im Hotel zeigte sich einmal mehr, wie offen Kinder sind: Olivia fand schnell Anschluss. Ihre Standardfrage: „Sprichst du Deutsch oder can you speak German?“ 😄 So lernte sie ihre Urlaubsfreundin Amira aus Bayern kennen – und wir ihre sehr sympathische Familie. Zwei gemeinsame Abendessen später fühlte es sich fast schon wie ein kleiner Freundeskreis an.


Und jetzt zurück zu unserer eingangs erwähnten Gutgläubigkeit…
Natürlich dachten wir uns: typisch Tourist – wir buchen unsere Ausflüge bequem über das Hotel. Spoiler: Das wäre außerhalb deutlich günstiger gewesen. Noch ärgerlicher war aber, dass wir unseren geplanten Bootstrip 🚤 zu den Similan Islands 🏝️ nicht antreten konnten, weil Olivia in der Nacht Fieber bekam (vermutlich wegen der Hitze). Umbuchen? Leider nicht möglich. Geld zurück? Auch nicht. Lektion gelernt: In Zukunft wird erst bei Leistung bezahlt 😅
Aber die Lehreinheiten haben noch nicht aufgehört, denn wir haben noch etwas gelernt… und zwar auf die etwas schmerzhafte Art.
Mit den Flaggen am Strand habe ich mich noch nie im Detail auseinandergesetzt. Ich wusste nur: ROT 🚩 ist Badeverbot. Aber wer weiß, was eine LILA Flagge 💜 am Strand bedeutet? Genau: Quallen 🪼
Natürlich haben wir das Schild erst danach gelesen. (Hier wäre die Weisheit „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“ sicher hilfreich gewesen 🙈.) So machte ich daher eine unangenehme Begegnung mit einer Qualle – und war im Nachhinein einfach nur froh, dass es mich und nicht Olivia erwischt hat. Das Hotel reagierte sofort richtig – sie haben doch öfter damit zu tun (Fact: Essig hilft – kein Süßwasser! Für all jene, die hoffentlich nie in diese Situation kommen). Mein Mann wollte mich direkt ins Krankenhaus bringen, aber ich hab’s überlebt 😄
Den Rest des Urlaubs verbrachten wir dann sicherheitshalber eher im Pool statt im Meer – das war tatsächlich das einzige Minus.
Neben bezaubernden Sonnenuntergängen am Abend besuchten wir zweimal den Night Market in Khao Lak – ein absolutes Highlight! Kulinarisch ein Traum, aber auch zum Shoppen perfekt: Fake-Ware in allen Varianten, Souvenirs ohne Ende. Wir nahmen vieles mit: Kühlschrankmagnete, Klangschalen, Räucherwerk, Tigerbalsam und einen handbemalten Deko-Elefanten 🐘 – unsere Koffer waren am Ende randvoll.
Jetzt noch 🇹🇭 🇹🇭 ein paar spannende Thailand-Fakten
Thailand hat uns nicht nur emotional begeistert, sondern ist auch einfach ein faszinierendes Land:
• Der Name „Thailand“ bedeutet „Land der Freien“
• Über 90 % der Bevölkerung sind Buddhisten – was man auch an den vielen Tempeln spürt
• Elefanten sind das Nationaltier und tief in der Kultur verwurzelt
• Die thailändische Küche gehört zu den beliebtesten der Welt – und das völlig zu Recht 😋
• Freundlichkeit wird hier großgeschrieben – das berühmte Lächeln der Thais ist wirklich überall zu spüren
Unser Fazit ☺️
Wir sind noch lange nicht fertig mit Thailand – wir stehen eigentlich erst am Anfang.
Der Vibe, die Gastfreundschaft, das fantastische (und günstige!) Essen, die entspannte Lebensweise, Sonnenuntergänge zum Verlieben 🌅 und natürlich die Massagen – all das hat uns sofort begeistert. Thailand zeigt einem auf eine ganz schöne Art, dass es oft die einfachen Dinge sind, die wirklich glücklich machen.
Und vielleicht war genau das die wichtigste Erkenntnis dieser Reise 🫶
Bis bald!














































